Essstörung

Man unterscheidet 3 Arten von Essstörungen:

1. Esssucht
Das Essverhalten von an Esssucht leidenden Menschen ist geprägt von wiederkehrenden Essattacken und Phasen von extremen Diäten. Dies führt zu starken Gewichtsschwankungen und damit verbunden zu dem Gefühl der Unzufriedenheit mit sich und dem eigenen Körper. Betroffene Jugendliche leiden oft unter persönlichen Angriffen. Meist verlangen Eltern dass ihr Kind schlank ist. Appetitzügler werden oft auch von Ärzten als Allheilmittel eingesetzt und gerade das bedeutet für Jugendliche besondere Härte. Sie wollen etwas gegen ihren Zustand tun und werden durch verschiedene Ratschläge verwirrt. Diese vergrößern die Spannungen unter denen sie leiden anstatt ihnen zu helfen ihre Probleme zu lösen.

2. Magersucht oder anorexia Nervosa
Diese tritt häufig bei Mädchen im Alter von 12 bis 18 Jahren auf. Das auffallendste Merkmal ist extremes Untergewicht und Nahrungsverweigerung. Die in der Familie von magersüchtigen Mädchen ohnehin verbreitete Leistungsorientierung wird von den Mädchen noch gesteigert. Jede Minute des Tages wird mit Aktivitäten verplant. Magersüchtige erbringen sehr hohe Leistungen in Schule Beruf und Sport. Die Mädchen lehnen körperliche Bedürfnisse und Emotionalität ab. Sie leben in einer eigenen durchgeistigten Welt ziehen sich sozial zurück und vermeiden Kontakte (z.B. Zartes blasses Mädchen sitzt abseits mit einem Buch und bringt bei Diskussionen stark philosophische Beiträge.). Sie empfinden sich trotzdem als zu dick und unternehmen alles um diesen Zustand zu ändern (Nahrungsverweigerung). Durch diesen chronischen Mangel kommt es z.B. zum Aussetzen der Menstruation Haarausfall Störungen im Hormonhaushalt und manchmal auch zum Tod. Die Magersucht illustriert die Unsicherheit der Frauen wie viel Platz sie in der Welt einnehmen dürfen. Kann das Fasten nicht aufrechterhalten werden kommt es häufig zur

3. Ess-Brechsucht oder Bulimie
Diese tritt häufig bei Frauen im Alter von 18 - 30 Jahren auf. Bulimische Mädchen sind in der Regel normal- bis übergewichtig. Das hervortretenste Merkmal sind Essattacken. Dabei werden hastig ungeheure Mengen an Nahrungsmittel verzehrt. (Auftreten dieser Essattacken: einmal alle 14 Tage bis zu mehrmals täglich.)
Danach folgen extreme Scham- und Schuldgefühle bis hin zu Selbstmordgedanken. Das Essen wird durch selbst hervorgerufenes Erbrechen oder durch die Einnahme von Abführmitteln "entfernt". Der Alltag ist geprägt von zwanghaften Denken an Essen und Diäten. Neben dem Erbrechen werden andere Mittel der Gewichtskontrolle wie Fasten körperliche Betätigung Appetitzügler ... eingesetzt. Die Frauen und Mädchen missinterpretierten jede Kurve des Körpers alles wird als übertrieben fett wahrgenommen. Dieses Essverhalten führt zu Gleichgewichtsstörungen im Elektrolythaushalt Magendehnung Zyklusunregelmäßigkeiten. Boulimikerinnen sind sich über ihr gestörtes Essverhalten im Klaren können aber aus dem Ess-Brech-Kreislauf nicht ausbrechen und hassen sich für den Mangel an Selbstkontrolle

 
 
 
 
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