Rauchentwöhnung

Rauchentwöhnung in vier Schritten
Verhaltenstherapien sind die umfassendsten und zugleich wirksamsten Verfahren zur Raucherentwöhnung. Sie werden zumeist in Gruppen, aber auch einzeln durchgeführt und bestehen aus vier Phasen: der Selbstbeobachtung, der akuten Entwöhnung und der Stabilisierung des Entwöhnungserfolges inklusive Rückfallprophylaxe.
Die Selbstbeobachtungsphase hat das Ziel, die Funktionen des eigenen Rauchverhaltens im Alltag sichtbar zu machen. Viele Momente im Raucheralltag sind automatisiert und wirken auf den Einzelnen unkontrollierbar. Wer auf schwierige Situationen vorbereitet ist, kann sie in der akuten Entwöhnungsphase leichter bewältigen und ist auch in rückfallkritischen Lebenslagen sicherer. Selbstbeobachtung und damit der Erwerb von Wissen über eigene Verhaltensschemata sind deshalb das A und O vor dem Start.
Die akute Entwöhnungsphase erfolgt im Anschluss an die Selbstbeobachtungsphase entweder über die Punkt-Schluss-Methode (sofortiger Rauchstopp) oder über den schrittweisen Abbau des Zigarettenkonsums. Wer vor hat, sukzessive weniger zu rauchen, braucht unbedingt Teilziele und Regeln zur Selbstkontrolle. Einfacher fällt da die Punkt-Schluss-Methode.Parallel zur Entwöhnung sind Gegenstrategien sehr wichtig. Welches alternative Verhalten wäre möglich? Wie kann der Einzelne Stresssituationen anders bewältigen oder das Ritual der Morgenzigarette durch ein anderes ersetzen? Ebenso wichtig ist die Belohnung für die Leistung, mit dem Rauchen aufzuhören. Und nicht zuletzt muss der Freundeskreis und das Arbeitsumfeld eingeweiht und eventuell gebeten werden, keine Zigaretten mehr anzubieten. Manchmal hilft es auch, Wetten abzuschließen: "Ich werde durchhalten".
Wer es bis hierher geschafft hat, ist noch lange nicht geheilt. Rückfälle sind jederzeit möglich. Deshalb sind die Stabilisierung des Entwöhnungserfolges und die Rückfallprophylaxe dringend nötig. Weiterhin muss der Ex-Raucher auf der Hut bleiben vor rückfallkritischen Situationen. Damit die Angst davor sinkt, versuchen die Therapeuten gemeinsam mit den Teilnehmern gezielt die Bewältigung kritischer Situationen zu trainieren. In Gruppentherapien geschieht dies oft in Form von Rollenspielen.

Wer es bis hierher geschafft hat, ist noch lange nicht geheilt. Rückfälle sind jederzeit möglich. Deshalb sind die Stabilisierung des Entwöhnungserfolges und die Rückfallprophylaxe dringend nötig. Weiterhin muss der Ex-Raucher auf der Hut bleiben vor rückfallkritischen Situationen. Damit die Angst davor sinkt, versuchen die Therapeuten gemeinsam mit den Teilnehmern gezielt die Bewältigung kritischer Situationen zu trainieren.

 

 
 
 
 
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